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Erläuterungen der Gefahrenstufen

Die Gefahrenstufen der Naturgefahrenfachstellen des Bundes.

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Die Gefahrenstufen 1 bis 5 wurden gemeinsam durch die Naturgefahrenfachstellen des Bundes festgelegt. Die Gefahrenstufen für die verschiedenen Naturgefahren beschreiben möglichst ähnliche Zustände hinsichtlich Gefährdung und Auswirkungen auf die Gesellschaft. Allerdings ist es nicht möglich, die einzelnen Stufen der verschiedenen Naturgefahren direkt miteinander zu vergleichen. Ausführliche Erläuterungen zu den Gefahrenstufen der einzelnen Naturgefahren finden Sie hier.

Naturgefahren

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Erdbeben

Erdbeben entstehen durch einen plötzlichen Spannungsabbau entlang von Brüchen in der Erdkruste. Aufgrund der ständigen Bewegung der tektonischen Platten baut sich in den Gesteinsschichten auf beiden Seiten eines Bruches Spannung auf. Wenn diese genug gross ist, entlädt sie sich in einer plötzlichen, ruckartigen Bewegung. Die dabei frei werdende seismische Energie breitet sich in Form von Wellen durch die Erde und entlang der Erdoberfläche aus und verursacht die als Beben wahrgenommenen Erschütterungen.

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Frost

Bodenfrost bedeutet, dass die Temperatur in Erdbodennähe (gemessen 5 cm über dem natürlichen Boden) bis zum Gefrierpunkt oder tiefer sinkt. Wenn dies der Fall ist, kann es in der Land- und Forstwirtschaft zu bestimmten Frostschäden kommen.

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Gewitter

Ein Gewitter ist eine komplexe meteorologische Erscheinung. Charakteristisch für Gewitter sind elektrische Entladungen (Blitze) und der nachfolgende Donner.

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Hitze

Das Hitzeempfinden ist von folgenden meteorologischen Parametern beeinflusst: Lufttemperatur, Sonneneinstrahlung, relative Luftfeuchtigkeit, Wind.

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Hochwasser

Hochwasser ist ein Zustand, bei welchem Gebiete, die normalerweise im Trockenen liegen, von Wasser überflutet werden.

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Lawinen

Lawinen sind eine der grössten Naturgefahren im Alpenraum. Lawinen können Häuser, Siedlungen und Verkehrswege aber auch Wintersporttreibende betreffen.

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Massenbewegungen

Rutschungen - Murgang - Steinschlag

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Regen

Regen ist die am häufigsten auftretende Form flüssigen Niederschlags aus Wolken und entsteht dadurch, dass kleine schwebende Wolkentröpfchen zu grösseren Tropfen anwachsen und diese infolge der Schwerkraft auf die Erde fallen.

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Schnee

Schnee ist die häufigste Form festen Niederschlags und besteht aus vielen feinen Eiskristallen. Sie entstehen bei Temperaturen unter -4 °C und gelangen zum Boden, sofern Fallgeschwindigkeit, Temperatur und Feuchte unterhalb der Wolke ein Schmelzen oder Verdampfen verhindern.

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Strassenglätte

Strassenglätte entsteht in Verbindung von Kälte und Nässe.

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Waldbrand

Man kann davon ausgehen, dass Waldbrände zu rund 90 Prozent durch menschliches Fehlverhalten (Wegwerfen von glühenden Zigarettenstummeln, nicht gänzlich gelöschte Grillfeuer, etc.) entstehen, da nur zu 10 Prozent durch die Natur (Blitzschlag) verursacht werden.

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Wind

Winde entstehen durch Unterschiede im Luftdruck zwischen unterschiedlich temperierten Luftmassen. Vor Wind wird in verschiedenen Gefahrenstufen gewarnt. Sie werden hier erklärt.