Beobachtete Zunahme von Trockenheit in der Schweiz
In der Schweiz wurde seit Beginn der Achtzigerjahre ein Rückgang der Bodenfeuchte um rund 5 bis 10 Prozent beobachtet. Diese Veränderung beruht auf mehreren Faktoren. Ein wesentlicher Aspekt ist der Rückgang der Sommerniederschläge, die seit Beginn der Achtzigerjahre abgenommen haben. Dieser Rückgang entspricht den Erwartungen der Klimaszenarien für die Zukunft. Zudem kann mit steigender Temperatur mehr Wasser verdunsten. Ausserdem hat sowohl die Sonneneinstrahlung als auch die Sonnenscheindauer seit Beginn der Achtzigerjahre zugenommen, was die Verdunstung zusätzlich ankurbelt.
Weniger Schnee im Winter
Die zunehmend schneeärmeren Winter können Trockenheit im Frühjahr weiter begünstigen. Nach schneeärmeren Wintern fehlt das nötige Schmelzwasser, um die Wasserreservoire für Frühling und Sommer zu füllen. Das Schneedefizit im Winter verstärkt den Trend zu tieferen Seepegeln im Frühjahr.