Wetterereignisse
Sehr sonnige und milde erste Novemberhälfte
In den ersten fünfzehn Tagen strömten oft aus Süden oder Südwesten milde Luftmassen über die Schweiz oder es herrschte Hochdruckeinfluss. Dadurch zeigte sich der November verbreitet sehr sonnig und mild, besonders im Jura und am Alpennordhang. Mit häufigem Nebel oder Hochnebel stiegen die Temperaturen in den Niederungen aber kaum über das langjährige Mittel.
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Erster Schnee bis im Flachland
Am 20. November fiel verbreitet Schnee, besonders entlang dem westlichen und zentralen Alpennordhang, aber auch im Wallis und im Kanton Graubünden. Zum ersten Mal im laufenden Winter reichte der Schnee bis ins Flachland. Während es in den Voralpen und Alpen über 24 Stunden lokal rund 10-45 cm Neuschnee gab, blieben die Schneemengen im Flachland im Bereich einzelner Zentimeter. Der Zeitpunkt des ersten Schnees in den tiefen Lagen ist nicht aussergewöhnlich. Es kommt in diesen Gebieten häufig vor, dass der erste Schnee zwischen dem letzten Novemberdrittel und Mitte Dezember registriert wird. Gemäss dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF waren die Schneehöhen zu Beginn des letzten Novemberdrittels in den nördlichen Voralpen und im westlichen Wallis und den Waadtländer Alpen überdurchschnittlich, in den südlicheren Alpenteilen und im Kanton Graubünden für die Jahreszeit noch unterdurchschnittlich im Vergleich zur Referenzperiode 1991-2020.
Kaltfronten brachten aussergewöhnliche Novemberkälte und Schnee
Nach der sehr milden ersten Novemberhälfte drückte eine Serie von Kaltfronten die Monatsmitteltemperatur wieder in den Bereich der Referenzperiode 1991-2020 hinunter. An einigen Tagen wurden für die Jahreszeit und das aktuelle Klima aussergewöhnlich tiefe Temperaturen registriert. Die Fronten brachten auch verbreitet Neuschnee.
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