Gesetzlicher Auftrag von MeteoSchweiz
MeteoSchweiz erbringt im Auftrag des Bundes und gestützt auf die verschiedenen Rechtsgrundlagen Wetter- und Klimadienstleistungen zum Schutz und zum Nutzen der Schweiz. Zu diesen Aufgaben gehört in erster Linie die dauernde und flächendeckende Erfassung von meteorologischen und klimatologischen Daten auf dem Gebiet der Schweiz (Art. 1 lit. a MetG). Diese Daten stellen die Grundlage dar für weitere, zentrale Tätigkeiten wie beispielsweise die Warnungen vor Unwettern für die Bevölkerung und Behörden.
«Was wird das Wetter tun?»
Das Wetter beeinflusst unser Leben direkt und bringt je nach Situation auch Risiken mit sich. Für die einen bedeutet starker Regen ein nasses Wochenende, für die anderen kann er Strassen unpassierbar machen oder den Keller fluten.
Um Warnungen noch verständlicher zu machen, verfolgt MeteoSchweiz mit dem Programm OWARNA2 den Ansatz: «Was wird das Wetter tun?», um die Verständlichkeit von Warnungen zu verbessern. Neben der Information über das Wetter enthalten Warnungen heute also auch Verhaltensempfehlungen, die helfen sollen, sich besser zu schützen.
Messungen und Modellberechnungen als Grundlage
Am Anfang der Warnkette stehen Messungen. MeteoSchweiz betreibt mit SwissMetNet ein dichtes Netz von rund 260 Messstationen in allen Landesteilen und Höhenlagen. Erfasst werden Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind oder Niederschlag. Zusätzlich liefern Radargeräte weitere Daten für die Prognosen.